Freiheit atmen!

Wir als Veranstalter-Team der Samstags-Demonstrationen in Freiburg wollen unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Tragen einer medizinischen Maske nicht weiter zumuten.

Seit die Maskenpflicht am 20. November erstmals Teil der Auflagen war, haben wir ihre Durchsetzung unterstützt. Nicht, weil wir das Tragen medizinischer Masken bei solchen Veranstaltungen für notwendig halten. Vielmehr hätten wir nicht demonstrieren können, wenn wir uns anders verhalten hätten. Insofern wurden wir – um es deutlich zu sagen – genötigt, uns an diese Auflage zu halten.

Gleichzeitig haben wir die Polizei bei unseren Demonstrationen stets als neutralen Partner wahrgenommen, der unser Versammlungsrecht schützt.

Dieser Schutz wurde angesichts der teils außerordentlich aggressiv auftretenden Gegendemonstranten von den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern während der zurückliegenden Monate sehr geschätzt. Deshalb ist es uns als Organisations-Team immer ein besonderes Anliegen gewesen, den Einsatzkräften der Polizei ihre Aufgabe nicht zu erschweren und mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dazu beizutragen, dass die Auflagen durchgesetzt werden und es nicht zu Eskalationen kommt.

Es ist Zeit, dass die Maske fällt!

Es gibt bis heute keine seriöse wissenschaftliche Studie, aus der hervorgeht, dass das Tragen einer solchen Bedeckung im Freien notwendig und sinnvoll ist. Tatsächlich ist die Ansteckungsgefahr im Freien äußerst gering (s. Aerosol Experte Gerhard Scheuch in SWR1-Leute am 4.3.22 ab Minute 2:50 sowie in der Badischen Zeitung vom 4.3.22). Um uns herum fallen die Masken auf den Demonstrationen, Montagsspaziergängen und in den Fußballstadien. In Frankfurt, Karlsruhe, Basel – überall können die Menschen im Freien und bei Demonstrationen ohne Maske sein. Allein Freiburg hält starr und unverdrossen an der Maskenpflicht fest. Wir sind nicht länger gewillt, uns dieser unsinnigen Maßnahme zu beugen.

Damit nehmen wir auch unsere Verantwortung für die Gesundheit unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer wahr.

Es ist erwiesenermaßen gesundheitsschädlich, wenn medizinische Masken über längere Zeit getragen werden. Deshalb muss das Tragen einer Maske im Freien eine individuelle Entscheidung sein, die niemandem aufgezwungen werden sollte. Darüberhinaus hat die Maske einen negativen psychologischen Effekt – Aufrechterhaltung der Angst, potentielle Gefahr, die von jedem Menschen ausgeht – der nicht unterschätzt werden darf.

Wir können es nicht länger akzeptieren, dass die Versammlungsbehörde aus Konformität mit zweifelhaften und unreflektierten Verordnungen, weiterhin das Tragen von Masken zur Auflage für unsere Demonstrationen macht. An diesem Punkt sehen wir uns als Veranstaltungsteam gefordert, die Verantwortung zu übernehmen und entsprechend zu handeln.

Wir empfehlen deshalb nun allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, das sinnlose Tragen einer Maske und die damit einhergehenden gesundheitsschädlichen Auswirkungen zu vermeiden. Gleichzeitig appellieren wir an Sie, liebe Mitmenschen, den Polizeikräften friedvoll und freundlich zu begegnen, sollten diese sich in der Situation wiederfinden, unser Vorgehen reglementieren zu müssen.